Alle Beiträge von Petra Grünendahl

Einladung zum Sommerfest am 9. September 2017

EINLADUNG zum SOMMERFEST
Am 9. September 2017 von 11 bis 17 Uhr
Auf dem Gelände des

Navigation: Friedrich-Alfred-Straße (DU-Neudorf), Bertaallee 10, 47055 Duisburg

Wir beteiligen uns an den Runden auf dem Wasser, die ersten Getränke und die Verpflegung mit Grillgut sind auch enthalten !!!

Zudem wird uns eine Fitnesstrainerin kostenlos in ein kleines Fitnessprogramm einweisen. Also denkt an bequeme Sportkleidung und Badehose. Wasserski und Neoprenanzug sind schon da. Wir haben einen überdachten Grillplatz gebucht und bitten euch um

Anmeldung bis zum 1.September unter:
anmeldung (at) djv-duisburg.de

Wir freuen uns auf rege Teilnahme und bleiben bis dann

Euer Vorstandsteam im Presseverein Niederrhein-Ruhr

Die pdf zum Download.

Mitgliederversammlung des DJV Duisburg: Vorstandwahlen

Thomas Münten als erster Vorsitzender bestätigt
Von Petra Grünendahl

Seine frühere Traditionsveranstaltung „Journalisten-Treff“ mit prominenten Talkgästen im Lesecafé der Stadtbibliothek möchte der Presseverein Niederrhein-Ruhr, Ortsverein des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) in Duisburg, gerne wiederbeleben. Ein Sommerfest an der Wasserski-Anlage Wedau hat der Vorstand um Thomas Münten schon terminiert: Vorgesehen ist der 9. September. Nach diversen Vereins- und Verbandsinterna standen turnusgemäß auch Vorstandswahlen auf der Tagesordnung.

Der neue Vorstand des Pressevereins Niederrhein-Ruhr e. V. (v. l.): Christoph Reichwein (Beisitzer), Stephan Hochrebe (Schatzmeister), Klaus Johann (Schriftführer), Andreas Probst (als Vorsitzender des Unterstützungsvereins Beisitzer), Thomas Münten (1. Vorsitzender), Petra Grünendahl (Beisitzer), Oliver Kühn (2. Vorsitzender) und Tanja Pickartz (Beisitzer).
Wiedergewählt wurde der komplette geschäftsführende Vorstand mit Thomas Münten (1. Vorsitzender), Oliver Kühn (2. Vorsitzender), Stephan Hochrebe (Schatzmeister) und Klaus Johann (Schriftführer). Neu im Kreis der Beisitzer ist der Christoph Reichwein (freier Fotograf) neben Tanja Pickartz und Petra Grünendahl, die beide in ihrem Ämtern bestätigt wurden, sowie Andreas Probst als Vorsitzendem des Unterstützungsvereins. Ebenfalls neu gewählt ist Volker Wieczorek (Stadt-Panorama) als Kassenprüfer neben dem wiedergewählten Georg Lohmann. Im Unterstützungsverein des Pressevereins ließen sich Andreas Probst und Rainer Zimmermann für den Vorstand wiederwählen, die Kasse führt hier der Schatzmeister des Pressevereins, Stephan Hochrebe.

© 2017 Petra Grünendahl

Mitgliederversammlung: Einladung vom 17. April 2017

Einladung zum Download

Liebe KollegInnen,

hiermit lade ich euch herzlich zur Jahreshauptversammlung des Pressevereins Niederrhein-Ruhr und des Unterstützungsvereins am Mittwoch, 17. Mai 2017 um 19.30 Uhr in das Haus Kaiserberg, Hohenzollernstraße 11, 47058 Duisburg ein.

Zuvor tagt ab 18.30 Uhr der Vorstand an gleicher Stelle.

Tagesordnung:
1. Begrüßung / Ergänzung der Tagesordnung
2. Genehmigung der Tagesordnung mit Bericht der Vorsitzenden (Presseverein/Unterstützungsverein)
3. Außenstände Unterstützungsverein/ Konsequenzen
4. Bericht der Kassenprüfer – Entlastung der Vorstände
5. Neuwahlen Presseverein/Unterstützungsverein
6. Geplante Veranstaltungen, Grundsätzliches
7. Sonstige Aktivitäten, Verschiedenes

Eigentlich wollten sowohl der Vorsitzende des Unterstützungsvereins, als auch sein Vertreter nicht mehr antreten. Andreas Probst würde aber wohl noch einmal weitermachen. Trotzdem sind neue Mitstreiter im Vorstand beider Vereine immer herzlich willkommen.

Bis dahin

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Münten
Vorsitzender

Workshop zur „Berichterstattung über Zuwanderung in den Medien“ in Duisburg

Wo seriöse Berichterstattung an Grenzen stößt
Von Petra Grünendahl

Zuwanderung aus Südosteuropa gibt es seit der Aufnahme von Bulgarien und Rumänien in die Europäische Union im Jahr 2007. Lange waren die Migranten kein Thema in den Medien – nicht in Duisburg und nicht deutschlandweit. Erst ab 2012 rückte besonders das Wohnhaus „In den Peschen“ in Duisburg-Rheinhausen in den medialen Fokus: Nicht nur lokal, sondern bundesweit schrieb es Schlagzeilen als „Problemhaus“. Rechtspopulisten fanden in der Umgebung des Hauses breite Zustimmung, die ihnen bei der Kommunalwahl einige Sitze im Stadtrat einbrachten. Nach Drohungen („Fackelt die Hütte ab“ war zum Beispiel in Hetz-Gruppen auf Facebook zu lesen) gab es Mahnwachen von Initiativen, die sich dort platzierten, das Leben der Hausbewohner zu schützen. Welches Bild von den Zuwanderern aus Südosteuropa zeichneten also insbesondere die lokalen Medien, dass sie solche Handlungsweisen begünstigten oder eventuell gar provozierten?

Was ist der Sumpf? Der Leser muss bis zum letzten Satz lesen, um festzustellen, dass etwas anderes gemeint ist, als das reißerisch aufgemachte Zitat vermuten lässt.
Was ist der Sumpf? Der Leser muss bis zum letzten Satz lesen, um festzustellen, dass etwas anderes gemeint ist, als das reißerisch aufgemachte Zitat vermuten lässt.
Zusammen mit dem Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) hatte der Presseverein Niederrhein-Ruhr e. V., Ortsverein des DJV in Duisburg, einen Workshop zum Thema „Berichterstattung über Zuwanderung in den Medien“ auf die Beine gestellt. Grundlage des Workshops war eine Medienanalyse des DISS über die „Einwanderung aus Südosteuropa nach Duisburg in lokalen Medien“, bei der die Wissenschaftler die zentralen Aussagen des Diskurses herausgearbeitet hatten. Neben der Leiterin des DISS, Dr. Margarete Jäger waren Iris Tonks und Zakaria Rahmani an dem Projekt beteiligt: Sie untersuchten die Berichterstattung in zwei Tageszeitungen (WAZ und Rheinische Post) sowie zwei Anzeigenblättern (Stadt-Panorama und Wochenanzeiger). […] Die Teilnehmer des Workshops empfanden die Reflektion auch über die eigene Arbeit als wichtigen Beitrag, der sie an manches Thema künftig vielleicht bewusster heran gehen lässt. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit der Studie und ihren Ergebnissen auseinander zu setzen.

Den vollständigen Bericht gibt es im nächsten DJV-Journal …

Kontakt und Informationen zur Studie:
Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS)
Siegstr. 15, 47051 Duisburg, http://www.diss-duisburg.de

© 2016 Petra Grünendahl

Einladung zum Workshop „Zuwanderung in der Berichterstattung der Medien“ am 17. Februar 2016

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

so wie heute das Thema „Flüchtlinge“ breiten Raum in der Berichterstattung einnimmt, war es noch vor gar nicht allzu langer Zeit das Thema „Zuwanderung aus Südosteuropa“. Das „Problemhaus“ in Rheinhausen machte sogar bundesweit Schlagzeilen.

In diesem Zusammenhang hat das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) sich im Auftrag der Open Society Foundations (OSF) mit der Berichterstattung über die Zuwanderung aus Südosteuropa in den lokalen Medien unter diskursanalytischen Gesichtspunkten beschäftigt. Dabei wurden die zentralen Aussagen des Diskurses herausgearbeitet. Einen besonderen Schwerpunkt legt die Untersuchung auf Deutungsmuster und Bilder, die durch die Berichte bei den Lesenden erzeugt werden. Eine Auseinandersetzung mit dem Thema ist sicherlich für alle Kollegen und Kolleginnen sinnvoll, die aktuell und in Zukunft über Migration berichten.

Deshalb laden wir euch, liebe Kolleginnen und Kollegen, zu einem Workshop ein, bei dem die Autorinnen der Studie, Dr. Margarete Jäger und Iris Tonks, M.A., uns ihre Erkenntnisse vorstellen und mit uns gemeinsam reflektieren wollen.

Am Mittwoch, 17. Februar 2016 um 19 Uhr bis ca. 22 Uhr
im Konferenzzentrum Kleiner Prinz, Schwanenstr. 5 – 7, 47051 Duisburg.

Parkplätze gibt es auf dem Burgplatz vor dem Rathaus (bis 20 Uhr gebührenpflichtig)
und in der Königsgalerie, Zufahrt: Steinsche Gasse 25 (gebührenpflichtig).

  1. Vortrag über die Studie und ihre Erkenntnisse. Eine Zusammenfassung der Studie aus dem DISS-Journal findet ihr im Anhang, die vollständige Studie gibt es hier: http://www.diss-duisburg.de/2015/07/diss-studie-zur-lokalen-medienberichterstattung-ueber-die-migration-aus-suedosteuropa/
  2. Diskussion zur Berichterstattung in den Medien unter Einbeziehung der Studie.
  3. Gruppendiskussion/Reflektion: Wie sehen wir als Berichterstattende unsere Rolle? Was wird uns vorgegeben, welche Spielräume haben wir, wie sehen wir uns als Handelnde?

Wir freuen uns über euer Erscheinen und bitten um Anmeldung bis zum 10. Februar unter: anmeldung(at)djv-duisburg.de.

Viele Grüße
Thomas Münten, Vorsitzender
Presseverein Niederrhein-Ruhr e. V.

PS: Diese Einladung als pdf zum Download …

DJV Duisburg: Presseverein Niederrhein-Ruhr spendet 5.000 Euro für die Arbeit des „Petershofs“

In diese herausfordernden Zeiten müssen wir Journalisten mit einem alten Grundsatz von Hajo Friedrichs brechen: Sich nicht gemein zu machen mit einer Sache, auch nicht mit einer Guten.

Hilfreich zur Seite stehen auch Schwester Ursula und Azubi Muhammad Ali Saado (aus einer libanesischen Clanfamilie) ,der im Petershof eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement macht. Foto: Andreas Probst.
Hilfreich zur Seite stehen auch Schwester Ursula und Azubi Muhammad Ali Saado (aus einer libanesischen Clanfamilie) ,der im Petershof eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement macht. Foto: Andreas Probst.
Das geht angesichts des Flüchtlingsdramas, das uns auch hier in Duisburg erreicht, nicht. Darüber haben wir alle berichtet, ein Teil von uns auch in Duisburg-Marxloh, von der Polizei als „No Go Area“ verbrämt, von Flüchtlingswellen aus Europa und Syrien gebeutelt und von der Stadtpolitik größtenteils allein gelassen. Dort versucht Pater Oliver Potschien, sich dem Alleinlassen entgegen zu stellen und organisiert mit seinen freiwilligen Helfern und dem von Ihm gegründeten „Georgswerk“ unter anderem soziale und medizinische Hilfe, zu der weder Stadt noch Land sich bisher bereit gefunden haben, abseits von Formularen oder Zuweisungen.

Hilfreich zur Seite stehen auch Schwester Ursula und Azubi Muhammad Ali Saado (aus einer libanesischen Clanfamilie) ,der im Petershof eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement macht. Foto: Andreas Probst.
Hilfreich zur Seite stehen auch Schwester Ursula und Azubi Muhammad Ali Saado (aus einer libanesischen Clanfamilie) ,der im Petershof eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement macht. Foto: Andreas Probst.
Wenn die Behörden versagen, müssen die Menschen einspringen, diese Erkenntnis haben wir nicht erst am Münchner Hauptbahnhof eindrucksvoll dokumentieren können. Deshalb wollen auch wir nicht zurückstehen, sondern als Duisburger Journalisten ein Zeichen setzen. Der Unterstützungsverein des Duisburger Pressevereins, der sich um in Not geratene Duisburger Journalisten kümmert und der Hauptverein, die Gewerkschaftsorganisation des Deutschen Journalisten Verbandes in Duisburg, haben deshalb zu gleichen Teilen zusammen 5000 Euro an Pater Oliver übergeben, um seine Arbeit zu unterstützen und mit zu finanzieren. Der Vorsitzende des Pressevereins Niederrhein-Ruhr, Thomas Münten, und der Vorsitzende des Unterstützungsvereins, Andreas Probst, haben die Spende in diesen Tagen überreicht. Auf den Fotos sind sie nicht zu sehen, weil es Ihnen nicht um ihre Spende, sondern um Pater Oliver geht. Täglich kommen 100 – 120 Hilfesuchende in das Pfarrhaus.

Einmal die Woche werden 50-60 Flüchtlinge von ehrenamtlich tätigen Ärzten und Krankenschwestern medizinisch betreut. Vor der medizinischen Untersuchung bekommt jeder Kranke einen Teller Eintopf.

Es gibt zudem eine Kleiderkammer und einen Tafel-Laden.

– Pressemeldung des Pressevereins Niederrhein-Ruhr e. V. –
Fotos: Andreas Probst

Zoospaziergang: Presseverein Niederrhein-Ruhr übernimmt Patenschaft für ein Zebra

Zoo Duisburg gewährte Einblicke hinter die Kulissen
Von Petra Grünendahl

Der Zoospaziergang war vor allem für die Kinder ein Erlebnis: Sie durften die Tiere streicheln und füttern. Foto: Petra Grünendahl.
Der Zoospaziergang war vor allem für die Kinder ein Erlebnis: Sie durften die Tiere streicheln und füttern. Foto: Petra Grünendahl.
“Unsere Elefantendame schüttelt sich, weil sie Bewegungsprobleme hat. Sie ist früher mal falsch gehalten worden“, erklärte Zooführer Manuel, der die Besuchergruppe zusammen mit seinem Kollegen Marvin durch verschiedene Stationen des Zoos führte. Daisy ist ein ehemaliger Zirkuselefant, der seit einigen Jahren schon im Zoo Duisburg lebt, in einer naturnahen Anlage am Elefantenhaus mit drei weiteren Artgenossen. Mit ihren 30 Jahren ist sie hier die Älteste im Gehege. Auch die verantwortlichen Tierpfleger wissen Spannendes zu erzählen und anschaulich zu vermitteln, bevor die Kinder die großen Tiere mit Möhren füttern dürfen – so viel Nähe zu den Tieren gewährt der Zoo nicht allzu häufig. Normalen Zoobesuchern bleiben solche Einblicke hinter die Kulissen verwehrt.

Als Sommerfest hatte der Presseverein Niederrhein-Ruhr e. V. seine Mitglieder mit Familie eingeladen zum Zoospaziergang im Zoo Duisburg. Begrüßt wurde die Truppe vom Biologen Volker Grün aus dem Leitungsteam des Zoos. Ausgewählte Stationen bei Elefanten, Koalas und Robben, im Affenhaus und bei den Zebras standen ebenso auf dem Programm wie eine Vorführung im Delfinarium. Neben den fachkundigen und informativen Erzählungen der Tierpfleger standen auch immer die Kinder im Mittelpunkt, die die Tiere streicheln und füttern durften.

Die meisten Tiere lassen sich gerne streicheln, aber nicht alle: „Koalas sind keine Kuscheltiere, gestreichelt werden mögen sie gar nicht“, erzählte der Tierpfleger im Koalahaus. Die possierlichen Tierchen schlafen fast den ganzen Tag auf ihren Bäumen, wenn sie nicht gerade Eukalyptus knabbern. „Sieben bis acht Kilo braucht so ein Tier am Tag. Nach dem 11. September 2001 und dem Vulkanausbruch vor ein paar Jahren auf Island haben wir richtig Probleme gekriegt“, erklärte Manuel. Die Einschränkungen im Flugverkehr machten die Einfuhr von Eukalyptus aus Australien fast unmöglich. Der Zoo Duisburg ist europaweit für die Züchtung des Koalas verantwortlich. Alle Koalas weltweit sind Eigentum des australischen Staates, Tiere im Zoo sind nur „Leihgaben“. „Zoos ‚besitzen’ heute keine Tiere mehr“, berichtete Manuel.

50 Jahre Delfinarium im Zoo Duisburg
“Die Besucher sollen von hier etwas mitnehmen”, erklärte Roland Edler. Seit 32 Jahren arbeitet er als Tierpfleger im Delfinarium mit den Tieren, die er genau kennt und fachkundig den Besuchern vorführt. Gut 1.400 Plätze hat das Delfinarium – meistens sind die Vorführungen voll besetzt, obwohl – oder vielleicht gerade: weil sie nicht auf Show getrimmt, sondern lehrreich sind. Drei Vorführungen gibt es am Tag mit den „großen Tümmlern“, so heißt die hier gehaltene Delfinart. Man stellt sie nicht aus, sondern arbeitet mit ihnen, erforscht sie. Fünf der sieben Tiere sind in Duisburg geboren: Lediglich die beiden Ältesten, Ivo (36) und Peppina (34), nicht. Bei den Übungen mit den Delfinen macht sich Edler den Spieltrieb der Tiere zu nutze, den sie bis ins hohe Alter bewahren. Die großen Tümmler sind weltweit keine gefährdete Art: Mehrere Millionen Exemplare schwimmen in den Weltmeeren. „In ‚freier Wildbahn’ würden unsere Tiere nicht überleben: niemand steckt ihnen dort die Fische ins Maul“, erklärte der Duisburger Wal- und Delfinexperte. Der älteste Tümmler, den man in „freier Wildbahn“ tot aufgefunden hat, war 60 Jahre alt – das älteste Tier, das in „Gefangenschaft“ gestorben ist, war 61 Jahre.

Presseverein zeigt Streifen: Patenschaft für ein Zebra

Presseverein Niederrhein-Ruhr wird Zebra-Pate. foto: Petra Grünendahl.
Presseverein Niederrhein-Ruhr wird Zebra-Pate. foto: Petra Grünendahl.
Ein Zebra im Zoo Duisburg bekam bei diesen Anlass einen Tierpaten: Der Presseverein Niederrhein-Ruhr hat die Patenschaft übernommen und finanziert damit für ein Jahr die Futterkosten des Tieres. Zwar gibt es einige größere Sponsoren im Duisburger Zoo, aber Sponsoren und Eintrittgelder decken die Kosten bei weitem nicht. Der Zoo bietet Duisburgern die Möglichkeit, sich mit Tierpatenschaften für eine begrenzte Zeit zu engagieren. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag, dass eines der beliebtesten Ausflugsziele in NRW die Qualität seiner Arbeit aufrecht erhalten kann. Der Presseverein Niederrhein-Ruhr dokumentiert mit seiner Zebra-Patenschaft seine Verbundenheit mit Duisburg.

Zoo Duisburg

Leisten einen wichtigen Beitrag: Tierpatenschaften im Zoo Duisburg. Foto: Petra grünendahl.
Leisten einen wichtigen Beitrag: Tierpatenschaften im Zoo Duisburg. Foto: Petra grünendahl.
Im Jahr 1933 wurde der “Tierpark am Kaiserberg” auf 4 ha eröffnet. Heute umfasst das Areal des Zoo Duisburg 16 ha, auf denen ca. 4.000 Tiere in großzügigen, naturnah gestalteten Anlagen leben. Der Zoo ist als wissenschaftlicher Zoo in den entsprechenden deutschen, europäischen und weltweiten Fachverbänden organisiert: Tiere erforschen, nachzüchten und Tieren Lebensraum geben, die gefährdet sind in „freier Wildbahn“, gehört zu seinen Aufgaben. Rund eine Millionen Besucher kommen im Jahr an den beidseitig der A3 am Autobahnkreuz Kaiserberg gelegenen Tierpark. Der Haupteingang befindet sich auf der Mülheimer Straße 273, einen Nebeneingang gibt es an der Carl-Benz-Straße (der ist aber im Winter geschlossen). Mehr Infos: www.zoo-duisburg.de

© 2015 Petra Grünendahl (Text)
Fotos: Petra Grünendahl (30 inkl. Youtube-Slideshow), Andreas Probst (10, Galerie)

Sommerfest 2015: Herzliche Einladung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Sommerurlaub ist (fast) vorbei, Zeit also, unser diesjähriges Sommerfest zu feiern. Andreas Probst und Klaus Johann haben einen wunderbaren Platz dafür aufgetan. Ein typisches Duisburg-Event. Ihr seid alle herzlichst mit Familie eingeladen zu einem kostenlosen
Zoospaziergang
am 12. September um 10.15 ab dem Haupteingang des Zoo Duisburg, Mülheimer Straße.

Das Programm sieht wie folgt aus:
Am Eingang begrüßt uns der diensthabenden Zooleiter.
Anschließend wird uns ein Zoomitarbeiter zu den einzelnen Tiergehegen bringen.
Dort sind Gespräche mit den jeweiligen Pflegern vorgesehen. Sie stellen ihre Tiere und die Stallungen vor, wir gehen bei allen Tieren hinter die Kulissen.
10.45 Uhr Elefanten
11.15 Uhr Koalas
11.45 Uhr Zebras
Wir werden für den Presseverein die Patenschaft über ein Zebra für ein Jahr übernehmen. Das wird gebührend gefeiert und wir haben die Gelegenheit, uns auch im Gehege umzusehen und unser Zebra zu füttern.
anschließend Robben
Danach dann Spaziergang in den östlichen Teil des Zoos mit dem Affenhaus und
14.30 Uhr Delphinvorführung
Auf dem Rückweg Besichtigung des neugestalteten Aquariums.

Anschließend treffen wir uns in der Afrika Lodge zum gemütlichen Beisammensein mit Imbiss und Getränken.
Der DJV gibt einen aus!

Im Anschluss kann jeder nach Belieben durch den Tierpark streifen.

Der Tierparkbesuch findet bei jedem Wetter statt.

Anmeldung: Erwachsene und Kinder (mit Altersangabe) getrennt angeben. Anmeldung bitte per Mail an anmeldung(at)djv-duisburg.de.

Kostenloses parken: aus der Innenstadt kommend entweder hinter der Zoo-Straßenbahnhaltestelle an der Ampel rechts die Straße rechts und links heißt auch Mülheimer Straße

oder Carl Benz Straße 199, 47057 Duisburg Uni Bereich in Höhe „Center for Nanointegration“ und weiter zu Fuß 5 Minuten über die Straße „Am Waldessaum“ zum Zoo Haupteingang

oder DVG, Linie 901 (Richtung Mülheim) Haltestelle Zoo

Bis dahin !
Euer Thomas
(der leider in Reha ist und deshalb nicht kommen kann)

Presseverein besuchte neue Stadtbibliothek in Duisburg

Dr. Jan-Pieter Barbian führte eine Gruppe interessierter Duisburger Kollegen durch die neue Stadtbibliothek im Stadtfenster. Foto: Andreas Probst.
Dr. Jan-Pieter Barbian führte eine Gruppe interessierter Duisburger Kollegen durch die neue Stadtbibliothek im Stadtfenster. Foto: Andreas Probst.
Mehr Transparenz und Offenheit
im neuen Stadtfenster

Von Petra Grünendahl

„Wir haben hier unseren gesamten Medienbestand gut untergebracht, auch wenn die vorhandene Fläche hier kleiner ist als in dem alten Gebäude auf der Düsseldorfer Straße“, erklärte Dr. Jan-Pieter Barbian, seit 1999 Direktor der Stadtbibliothek in Duisburg. Allerdings ließen sich die großflächigen offenen Räumlichkeiten im Neubau wesentlich effizienter nutzen als die verwinkelten Räume am früheren Standort, verriet Barbian. Auf drei Etagen versammeln sich 320.000 Medien. Zehn Jahre nach Beginn erster Planungen kann die neue Stadtbibliothek bald an den Start gehen.
 
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Presseverein Niederrhein-Ruhr e. V. bestätigt Thomas Münten als Vorsitzenden

Journalisten kritisieren schleichenden Abbau von Nachrichtenvielfalt

„Die zunehmende Tendenz, durch neue Beschäftigungsformen die journalistischen Tageshonorare für die gleiche Arbeit zu halbieren, ist ein Unding“, stellte Thomas Münten, Vorsitzender des Pressevereins Niederrhein-Ruhr, in der Diskussionsrunde zur aktuellen Situation im Journalismus in Duisburg klar. Das trifft vor allem die zunehmende Zahl von freien Journalisten, deren wirtschaftliche Lage häufig prekär ist. Das gilt nicht nur, aber auch im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Trotz Gebührenfinanzierung werden Honorare auf breiter Front gedrückt, Arbeitsbedingungen schwieriger, und fällige Honorarzahlungen hinausgezögert. Hier will sich der Presseverein künftig vor Ort klarer auch in der Öffentlichkeit positionieren und Missstände aufzeigen. Auch der schleichende Abbau der Nachrichtenvielfalt in Duisburg soll thematisiert werden.

Bei der Mitgliederversammlung des Pressevereins Niederrhein-Ruhr ging es natürlich der Austausch zu berufsständischen Themen, die allen Kollegen unter den Nägeln brennen. Neben den Tätigkeitsberichten des vergangenen Jahres standen die Planungen fürs kommende Jahr zur Aussprache: Themen sind da zum Beispiel „Zuwanderung in der Berichterstattung“ in Zusammenarbeit mit dem Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) oder der zunehmende Einsatz von Drohnen und die rechtlichen Rahmenbedingungen – sowie ein Familienfest im Zoo am 12. September.

Vorsitzender Thomas Münten (2. v. r.) dankte bei der Jahreshauptversammlung seinem ausscheidenden Stellvertreter Frank Kopatschek (m.) im Kreise von Vorstandskollegen (v. l.): Andreas Probst, Vorsitzender des Unterstützungsvereins und Beisitzer, Kassenprüfer Georg Lohmann sowie Schriftführer Klaus Johann.  Foto: Petra Grünendahl.
Vorsitzender Thomas Münten (2. v. r.) dankte bei der Jahreshauptversammlung seinem ausscheidenden Stellvertreter Frank Kopatschek (m.) im Kreise von Vorstandskollegen (v. l.): Andreas Probst, Vorsitzender des Unterstützungsvereins und Beisitzer, Kassenprüfer Georg Lohmann sowie Schriftführer Klaus Johann. Foto: Petra Grünendahl.
Turnusgemäß standen Vorstandswahlen an: Thomas Münten wurde einstimmig für die nächsten zwei Jahre als 1. Vorsitzender wiedergewählt. Sein Stellvertreter Frank Kopatschek trat aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an. Der Vorstand dankte dem ehemaligen Pressesprecher des Oberbürgermeisters und Leiter der NRZ-Lokalredaktion für sein Engagement. Nachfolger wurde Oliver Kühn, der als Volontär beim Medienhaus Funke arbeitet. Sowohl Schatzmeister Stephan Hochrebe als auch Schriftführer Klaus Johann wurden in ihren Ämtern bestätigt. Beisitzer sind Andreas Probst, Andreas Sadrina, Petra Grünendahl und Tanja Pickartz. Als Kassenprüfer fungieren Georg Lohmann und Heiner Christinck. Andreas Probst bleibt überdies für weitere zwei Jahre Vorsitzender des Unterstützungsvereins des DJV Duisburg, als zweiter Vorsitzender wurde Rainer Zimmermann bestätigt.

© 2015 Petra Grünendahl